Hilft Magnesium bei Heuschnupfen

Magnesium bei Heuschnupfen

Magnesium ist einer der entscheidenden Mineralstoffe für unseren Organismus. Dabei nimmt der Großteil gerade genug Magnesium auf und riskiert unbewusst einen Mangel. Dabei empfehlen viele Ärzte Magnesium bei Heuschnupfen, übermäßigem Stress und Muskelkrämpfen.

Wer sich gerade mit der einsetzenden Blüte im Frühjahr und im Sommer mit Niesattacken, tränenden Augen und Schüttelfrost herumplagt, sucht nach jeder möglichen Lösung, die diese Symptome minimiert.

 

Magnesium bei Heuschnupfen

Magnesium bei Heuschnupfen Copyright: © Jürgen Fälchle – Fotolia.com

Magnesium bei Heuschnupfen – Das Wichtigste auf einen Blick:

Magnesium bei Heuschnupfen – durch Einnahme Symptome halbieren
Einnahme von Magnesiumstabletten nicht immer empfehlenswert
Vollkornprodukte, Gemüse, Johannisbeeren enthalten Magnesium
1 l Mineralwasser enthält 50 g Magnesium
Magnesium bindet Kalzium und senkt die Histamin Produktion

Was bewirkt Magnesium in unserem Körper?

In der Natur kommt Magnesium oftmals nur in gebundener Form vor und tritt vor allen Dingen in Hülsenfrüchten, Getreide und Samen auf. Im Wasser ist Magnesium in Salz gelöst. Pflanzen basieren auf dem Farbstoff Chlorophyll, dessen Hauptbestandteil ebenfalls Magnesium ist. Allein diese Beispiele dürften die enorme Bedeutung des Mineralstoffs verdeutlichen. Kommt es zu einem Defizit, stört das den Stoffwechselapparat. Schließlich ist eine ordnungsgemäße Funktion von mehr als 300 Enzymen an Magnesium gebunden.

Die Bedeutung von Magnesium bei Heuschnupfen

In einer Studie hat man nun die Bedeutung von Magnesium bei Heuschnupfen eingehender untersucht. So gaben Wissenschaftler Heuschnupfen-Patienten 350 mg Magnesium als Tablette. Eine andere Gruppe blieb unbehandelt. Die Ergebnisse waren erstaunlich: Die Symptome, wie Niesen, Nasenfluss und Augenjucken, konnten um etwa ein Drittel reduziert werden. Die Wissenschaftler gehen auf das Wechselspiel zwischen Kalzium und Magnesium zurück.

Die Ursache der Zunahme vieler Allergien im Hinblick auf Umweltreize und Nahrungsmitteln führen zurück auf unsere eigene Lebensweise. Zum Teil beinhalten Kosmetika, Kleidung und einige Nahrungsmittel die allergieauslösenden Stoffe und zum anderen kann übertriebene Hygiene die Empfindlichkeit des Organismus nochmals steigern. Wir sind angehalten, ein gesundes Mittelmaß zu finden, um dem Körper das zu liefern, was er wirklich braucht.

Was bewirkt Magnesium bei Heuschnupfen?

Um die ganze Problematik besser zu verstehen, macht es Sinn, sich genauer mit Heuschnupfen zu befassen. Bestimmte Umweltreize in Verbindung mit den Allergien setzen immer wieder neue Kalziumionen in Sekundenschnelle aus den Speichern des Organismus frei. Zudem begünstigt die übermäßige Ausschüttung von Histamin eine allergische Reaktion. Erst Magnesium transportiert die Kalziumionen wieder zurück in ihre Speicher. Haben Sie also zu wenig Magnesium aufgenommen, leiden Sie umso länger unter den unangenehmen Begleiterscheinungen von Heuschnupfen.

Tatsächlich ist es also möglich, eine problembehaftete Histaminproduktion durch einen niedrigen Kalziumspiegel nach unten zu setzen. Es ist gar nicht möglich, das Kalzium einfach aus dem Körper zu eliminieren und aus den Speichern zu spülen, das übernimmt Magnesium. Dieses Mineralstoff hat neutralisierende Wirkung.

Vorsicht gilt bei der medikamentösen Behandlung und der Einnahme von Magnesiumstabletten. Die Tablette ist nicht für jeden geeignet. Leistungssportler, alkoholkranke Menschen oder Menschen mit anderen Krankheiten gehören zur Risikogruppe und sollten vorerst unbedingt Rücksprache mit ihrem Facharzt nehmen. Aber auch eine übermäßige Einnahme von Magnesium ist eher destruktiv.

Magnesium bei Heuschnupfen – Mineralwasser füllen die Depots

Eine der sichersten Varianten ist die Versorgung mit Magnesium über die Nahrung. Wer sich also ausgewogen ernährt und auf essenzielle Nährstoffe und pflanzliche Nahrungsmittel zurückgreift, dürfte nur selten in die Gefahr eines Magnesiummangels geraten. Wobei Menschen mit bestimmten Krankheiten wie Diabetes, Schwangere, Sportler oder Person, die unter Stress stehen, mehr Magnesium verbrauchen.

Besonders gesund und nahrhaft sind natürliche Mineralwasser. Sie bringen auf jeden Liter allein 50 mg Magnesium. Wer also unter großem Stress leidet oder sich beim Sport ausgepowert hat, sollte keinesfalls zur Tablette greifen, sondern sich möglichst 1 l Mineralwasser gönnen. Das kurbelt den Stoffwechsel an, liefert dem Körper die notwendige Flüssigkeit und bringt vor allen Dingen Magnesium in den Organismus.

Eine vollwertige Ernährung schließt von daher immer einen täglichen Flüssigkeitsbedarf von 1l bis 2 l mit ein. Es ist also nicht empfehlenswert, sich gleich mit den unterschiedlichen Präparaten auszustatten. Hinterleuchten Sie erst einmal Ihre eigene Lebensweise und den Speiseplan und spicken diesen mit mehr Magnesium, Vitaminen und wichtigen Nährstoffen.

Fazit: Magnesium bei Heuschnupfen anwenden

Es macht also Sinn, auf Magnesium bei Heuschnupfen zurückzugreifen. Wer sich nun mit der Hoffnung trägt, dass dieses Mineralstoff das eine Heilmittel bietet und alle Symptome vergessen macht, den müssen wir enttäuschen. Jedoch ist es möglich, durch Magnesium die unangenehmen Begleiterscheinungen, wie tränende und juckende Augen, Niesattacken und Schüttelfrost, nahezu halbieren.

Nicht immer ist es notwendig, auf die künstlichen Präparate zurückzugreifen, da Magnesium in rauen Mengen in bestimmten Lebensmitteln, wie zum Beispiel Vollkornbrot, Pumpernickel, Gurken, Radieschen, Salat oder Paprika, enthalten ist. Wer sich ausgewogen ernährt und jede Menge Mineralwasser am Tag trinkt, wird auch seinen Magnesiumhaushalt vollständig auffüllen. Zusätzliche Medikamente und die Behandlung von Heuschnupfen mit Magnesium besprechen Sie sicherheitshalber mit dem behandelnden Arzt.


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