Magnesiumcarbonat

Magnesiumcarbonat – eines der wichtigsten Magnesium-Präparate

MgCO3 steht für Magnesiumcarbonat. Diese anorganische, chemische Verbindung treffen wir in der Natur als Magnesit an. Neben Dolomit gehört Magnesiumcarbonat zu einem der wichtigsten Mineralien. Gemeinsam mit Alkalimetallcarbonaten fällt dieses Magnesiummineral bei Magnesiumsalzlösungen an.

Kristallwasserfreies Magnesiumcarbonat ist als Upsalit bekannt. Es ließe sich in der Niedertemperatursynthese darstellen und besitzt sehr hohe spezifische Oberflächen. Magnesiumcarbonat ist ein Mineralsalz.

Anorganischer Magnesium - Magnesiumcarbonat

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Woraus besteht Magnesium Carbonat?

Kommen Carbonat und Magnesium zusammen, lassen sich überschüssige Säuren im Körper binden. Somit gehört Magnesiumcarbonat zu einem wirkungsvollen Säureblocker. Magnesiumcarbonat ist eines der häufigsten Präparate, die der Handel anbietet. Die Carbonate resorbiert der Körper sehr langsam. Der Resorptionsprozess erfolgt bei Magnesiumcitrat im Vergleich viel schneller. Deshalb kommt das Carbonat auf eine niedrige Bioverfügbarkeit.

Magnesiumcarbonat gegen Sodbrennen

Mit diesem Wirkstoff geht eine säurehemmende Wirkung einher, was sich bei der Behandlung von Sodbrennen anbietet. In diesem Fall steigt die Säure aus dem Magen nach oben in die Speiseröhre und verursacht ein unangenehmes Brennen. Die Gefahren von Sodbrennen sind nicht zu unterschätzen, da bei einem chronischen Verlauf weitreichende Schädigungen der Speiseröhre und des Magens die Folge sein können. Magenkarzinome, Tumore und Magengeschwüre gehören zu den gefährlichsten Folgen. Schon im Zwölffingerdarm setzt eine Wirkung ein. Das Magnesium verbindet sich im Magen mit der Säure und bildet Magnesiumchlorid sowie Kohlendioxid.

Neben der Wirkung bei Sodbrennen haben Sie die Möglichkeit, den Körper über das Carbonat mit Magnesium zu versorgen. Die Experten sprechen den Präparaten zusätzlich eine schleimhautschützende Wirkung zu. So findet Magnesium nicht nur als Nahrungsergänzungsmittel Verwendung, sondern auch als Präparat im Leistungssportbereich.

Chalk – Carbonat in Pulverform

Im Sport ist anstelle von Magnesiumcarbonat von Chalk oder Magnesia die Rede. In Pulverform trocknen Turner- und Kraftsportler ihre Hände und befreien sie von Handschweiß. Damit sollen sich zugleich der Griff und die Gleitfähigkeit verbessern.

Nebenwirkungen von Magnesiumcarbonat

Bei einer höheren Dosis kann es zu einer abführenden Wirkung kommen. Demnach nimmt der menschliche Körper das Magnesiumcarbonat nur langsam auf. Aufgrund der Bildung von Kohlendioxid kann es im Zusammenhang mit dem Carbonat auch zu einem leichten Völlegefühl und zu Blähungen kommen.

Magnesiumwunder: Die Sango Meereskoralle

Ein natürliches Magnesiumcarbonat mit leicht resorbierbaren Eigenschaften ist die Sango Meereskoralle. Sie liefert über 70 Spurenelemente und neben Magnesium auch Kalzium. Im direkten Vergleich der Mineralstoffpräparate schneidet die Meereskoralle sehr gut ab. Wir haben es mit einem natürlichen, basischen und optimal resorbierbaren Mittel zu tun. Eine geringe Tagesdosis von 2,4 Grammsollte ausreichen, um dem Körper 266 Milligramm Magnesium zuzuführen. So decken Sie fast vollständig den gesamten täglichen Magnesiumbedarf.
Magnesiumcarbonat in der Lebensmittelindustrie

Viele Heilwasser und Mineralwasser beinhalten Magnesiumcarbonat. Zudem setzen die Hersteller in der Lebensmittelindustrie das Präparat als Trennmittel ein. Sie erkennen das Carbonat als Zusatzstoff unter der Nummer E504. Darüber hinaus deklarieren die Hersteller die Verwendung von Magnesia Alba oder Magnesit.

Mithilfe dieses Zusatzstoffes lassen sich Milcheiweiß und Kakao aufschließen. Darüber hinaus arbeitet Magnesiumcarbonat als Säureregulator zum Beispiel in Tafelwasser. Vonseiten des Gesetzgebers gibt es keine reguläre Höchstmenge. So steht es jedem Lebensmittelhersteller frei, genauso viel E 504 einzusetzen, bis die entsprechende Wirkung eintritt.


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