Magnesiummangel Kopfschmerzen und Migräne

Hilft Magnesium bei Kopfschmerzen oder Migräne?

Leiden Sie regelmäßig unter Kopfschmerzen und Migräne, kann dies den ganzen Tag vermiesen. Die Ursachen für chronische Kopfschmerzen sind vielseitig und in einigen Fällen auf einen Nährstoffmangel zurückzuführen. Magnesium gehört zu den wichtigsten Mineralstoffen für den Körper, an die alle Körperfunktionen, die Muskulatur und das Nervensystem gebunden sind.

Bei Magnesiummangel sind Kopfschmerzen und Migräne wohl eine der häufigsten Begleiterscheinungen.

 

Magnesiummangel Kopfschmerzen und Migräne

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Magnesiummangel Kopfschmerzen und Migräne – Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Magnesiummangel und Kopfschmerzen bedingen einander: Nährstoffspiegel analysieren
  • Überreizung der Nervenzellen eine häufige Ursache von Magnesiummangel und Kopfschmerzen
  • Ruhe, autogenes Training und Entspannung als wirksame Gegenmaßnahme
  • gesunde, mineralstoffreiche Ernährung für Migräne-Patienten
  • regelmäßige Bewegung an der frischen Luft gegen Spannungskopfschmerzen

Wann kommt es zu Migräne und Spannungskopfschmerzen?

Kommt es bei den Nervenzellen im Gehirn zu einer übermäßigen Aktivität, sind Kopfschmerzen die Folge. Die Ursache, die hinter dieser Überreaktion steckt, kann vielfältig sein. In den meisten Fällen sind übermäßiger Stress, aber auch hormonelle Veränderungen und eine Reizüberflutung in der Umwelt eine der schwerwiegenden Ursachen. Bei vielen Menschen entwickelt sich aus einstweiligen Kopfschmerzen chronische Migräne und die Unfähigkeit am normalen Leben teilzunehmen.

Das menschliche Nervensystem braucht jede Menge Energie, um ohne Schmerzen zu funktionieren. Magnesium spielt dabei eine wichtige Rolle. Kommt es zu einem Magnesiummangel und Kopfschmerzen ist dies auf eine erhöhte Sensibilität der Nervenzellen und Muskelzellen zurückzuführen. Patienten, die unter Migräne leiden, haben einen besonders hohen Bedarf an Magnesium, um mit ihren Migräne Attacken besser klarzukommen.

Warum Schmerzmittel bei Kopfschmerzen gefährlich sind

Wer unter Spannungskopfschmerzen leidet, sollte sich aus dem Trubel des Alltags zurückziehen und möglichst alle Umgebungsgeräusche und Reize ausschalten. Akute Schmerzen lindern Sie mit Schmerzmitteln, die vom Facharzt verschrieben wurden. Dennoch sollten Sie bedenken, dass Schmerzmittel ein gewisses Risiko einer Abhängigkeit in sich bergen. Zudem kann der Körper eine Resistenz und Unempfindlichkeit gegenüber Schmerzmitteln ausbilden.

Indem Sie selbst bei geringen Kopfschmerzen zu Medikamenten greifen, bezwecken Sie genau das Gegenteil. Irgendwann greifen die Schmerzmittel nicht mehr und zeigen keinerlei Wirkung. Da wäre es doch zielführender, auf die eigentliche Ursache von Migräne und Spannungskopfschmerzen zurückzuführen, um dem Problem auf den Grund zu gehen.

Koffein begünstigt das Auftreten von Spannungskopfschmerzen. Legen Sie regelmäßig eine Koffeinpause ein.

Was hilft auf lange Sicht gegen Magnesiummangel und Kopfschmerzen?

Ist Magnesiummangel für Kopfschmerzen die Ursache, sollten Sie mithilfe eines Migränetagebuchs die jeweilige Dosis für Mineralstoffe auf einem ausgeglichenen Level halten. Hier geht es in erster Linie um eine nachhaltige und langfristige Verbesserung des Allgemeinzustand. Zudem ist es möglich, den Mineralstoffhaushalt über eine zielgerichtete Ernährung zu decken und auf mineralstoffreiche und vitaminreiche Lebensmittel zurückzugreifen.

Wer sich regelmäßig mit Kopfschmerzen herumplagt und sich einseitig ernährt, setzt dem eigenen Organismus immer wieder zu und sollte über einen entscheidenden Lebenswandel nachdenken. Frische Luft, regelmäßiger Sport und Bewegung, eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung mit dem Fokus auf Mineralstoffe und Nährstoffe können in vielen Fällen das Aufkommen von Migräne Attacken nach unten setzen.

Notfallhilfe bei Magnesiummangel und Kopfschmerzen

Der Körper sendet oftmals Alarmzeichen, wenn er mit Kopfschmerzen und körperlichen Beschwerden reagiert. In diesen Fällen ist es höchste Zeit, sich selbst eine Pause vom Alltag zu gönnen und keinerlei weitere Verpflichtungen anzunehmen. Achten Sie in jedem Fall auf ausreichend Schlaf, denn neben Magnesiummangel für Kopfschmerzen leiden viele unter einem Schlafdefizit. Ein Erwachsener sollte, wenn möglich, nicht über mehrere Tage weniger als 6 Stunden schlafen. Migräne Patienten sollten nicht in die Sauna gehen, da enorme Temperaturunterschiede das Risiko von Spannungskopfschmerzen nach oben setzen.

Mit Bewegung und autogenes Training gegen Magnesiummangel und Kopfschmerzen vorgehen

Wer nach der passenden Form der Bewegung sucht, findet im Ausdauersport reichlich Impressionen. Hierbei gilt es vor allen Dingen den Körper beim Joggen, Schwimmen, Wandern und Radfahren nicht zu überfordern. Die frische Luft und der gesunde Sport sowie die Freude stehen im Vordergrund, denn das sorgt für eine ganzheitliche Form der Entspannung. In diesem Zusammenhang sind alternative Entspannungstechniken wie zum Beispiel Autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Yoga, Qigong und Tai Chi eine sinnvolle Gegenmaßnahme zu Kopfschmerzen und Migräne.

Die Verbindung zwischen Magnesiummangel und Kopfschmerzen ist ein weiterer Beweis, wie wichtig dieses Mineralstoff für den gesamten Organismus ist. Es ist an nahezu jedem körperlichen Prozess beteiligt und sorgt für einen schmerzfreien, funktionierenden Organismus.

FAZIT

In vielen Fällen ist Magnesiummangel an Kopfschmerzen gebunden. Wer auf lange Sicht gegen Migräne vorgehen möchte, der sollte seine Ernährung umstellen und in Absprache mit dem Arzt die entsprechende Nahrungsergänzungsmittel und Magnesiumpräparate einnehmen. Regelmäßige Bewegung, Sauerstoff, ganzheitliche Entspannung und ausreichend Schlaf gelten als die wirksamsten Maßnahmen, die auf lange Sicht gegen die unangenehmen Beschwerden vorgehen. Schmerzmittel sollten Sie nur in Absprache mit dem behandelnden Facharzt und keinesfalls über mehrere Tage einnehmen, da der Körper dann eine gewisse Resistenz dagegen aufbauen kann.


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