Magnesiummangel: Magnesium Überdosierung erkennen

Überdosierung von Magnesium

Eine Magnesiummangel Überdosierung ist meist dann zustande gekommen, wenn die Magnesiumkonzentration zu hoch ist. Werden erste Symptome wahrgenommen, ist man bestrebt, dieser schnell und wirkungsvoll gegenzusteuern.

In der Regel ist eine kurzzeitige Überdosierung für die meisten Menschen nicht schädlich. Dennoch gibt es Risikogruppen, die verstärkt darauf achten müssen.

Magnesiummangel Überdosierung erkennen

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Normalwerte des Magnesiumspiegels

Zugrunde gelegt wird bei der Ermittlung des Bedarfs an Magnesium

  • Alter
  • Geschlecht
  • körperliche Belastungen

Bei Durchschnittswerten kann bei Erwachsenen von täglich etwa 300 bis 400 mg Magnesium ausgegangen werden.

Nachgewiesen werden kann dies im Blutserum. Die Normalwerte bewegen sich für einen Erwachsenen bei einer Untersuchung zwischen 0,73 mmol/l bis 1,06 mmol/l.

 

Erhöhte Werte des Magnesiumspiegels

Es liegt eine Hypermagnesiämie, also ein erhöhter Magnesiumspiegel vor, wenn im Blutserum ein Wert ab 1,6 mmol/l festgestellt wurde.

Dieser resultiert in der Regel von einer erhöhten Aufnahme von Magnesium auf. Dennoch ist eine solche Konzentration meist unschädlich für den menschlichen Körper. Gesundheitliche Probleme, welche auf Magnesiummangel Überdosierung zurückzuführen sind, können als sehr selten bezeichnet werden.

Der gesunde menschliche Körper scheidet über den Urin überschüssiges Magnesium ungenutzt wieder aus.

 

Magnesiummangel Überdosierung – Reaktion eines gesunden Körpers

Leider ist der menschliche Körper nicht in der Lage, das für ihn lebensnotwendige Magnesium, selbst herzustellen. Ein Defizit jedoch kann zu beträchtlichen gesundheitlichen Beschwerden führen.

Um einer Magnesiummangel Überdosierung vorzubeugen, muss es über die tägliche Nahrung aufgenommen werden. Es kann hierbei kaum zu einer Überdosierung kommen.

Liegt jedoch ein Mangel an Magnesium vor, sind die Menschen gewillt, diesen schnellstmöglich auszugleichen. Sie nehmen zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel zu sich. Die Magnesiummangel Überdosierung ist hierbei nicht auszuschließen. Bei der Einnahme ist daher zwingend ein Tagesbedarf, abhängig von den bereits erwähnten Faktoren zwischen 300 mg bis 400 mg täglich, zu beachten.

 

Risikogruppen und eine Magnesiummangel Überdosierung

Eine Hypermagnesiämie, also eine Überdosierung mit dem Mineralstoff Magnesium, ist für gesunde Menschen kaum gefährlich. Anders jedoch verhält es sich bei Menschen, die beispielsweise an einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden.

Normalerweise wird der Überschuss an Magnesium ungenutzt über die Nieren ausgeschieden. Dies ist bei einem derartigen Nierenleiden nicht vollständig möglich.

Auch der Darm kann das Überangebot von Magnesium aufnehmen. Folgen sind entweder Durchfall oder Stuhlgang mit sehr weicher Konsistenz.

 

Magnesiummangel Überdosierung erkennen

Um eine Magnesiummangel Überdosierung zu erkennen, ist auf die Symptome zu achten. Leider sind diese sehr vielfältig und nicht zwingend spezifisch für eine Krankheit. Abhängig von der Höhe der Überdosierung werden sich die Beschwerden auch in ihrer Art und Intensität unterscheiden.

Eine beginnende Hypermagnesiämie bzw. eine schwache Erhöhung des Magnesiumspiegels führt zu keinen bemerkenswerten Symptomen. Es schließt sich die Phase an, indem das Nervensystem und das Herz Beschwerden bereiten.

Die folgenden Anzeichen sollten bei dem Verdacht auf eine Magnesiummangel Überdosierung beachtet werden:

  • Erschöpfung
  • Müdigkeit
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Schwächegefühl
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall bzw. weicher Stuhl

Liegen derartige Symptome vor, sollte der Blutdruck gemessen werden. Dieser wird abgefallen sein. Zu prüfen sind auch die Muskelreflexe, die im Falle einer zu hohen Konzentration von Magnesium nicht mehr so stark sind.

Beobachtet werden kann auch eine Verlangsamung der Atmung und des Herzschlages.

 

Magnesiummangel Überdosierung – Gegenmaßnahmen

Wurde über einen längeren Zeitraum dem Körper eine zu hohe Dosis an Magnesium zugeführt, sollten Patienten mit einer bekannten eingeschränkten Nierenfunktion und anderen Erkrankungen, in jedem Fall ihren Arzt konsultieren.

Seine erste diagnostische Maßnahme bei einer Magnesiummangel Überdosierung wird sein, die Mineralstoffe des Harns und des Blutes untersuchen zu lassen.

Wird die Verdachtsdiagnose, nämlich eine Hypermagnesiämie bestätigt, können effektive Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Bei einer Magnesiummangel Überdosierung wird er dem Patienten Kalzium verordnen. Ferner steht die Gabe von harntreibenden Medikamenten im Fokus.

Ziel ist es bei dieser Vorgehensweise, die Nierenfunktion verstärkt anzuregen. Der überschüssige Mineralstoff wird bei der Magnesiummangel Überdosierung ausgeschieden.

In den meisten Fällen, bei denen Handlungsbedarf besteht, ist diese Therapie bereits ausreichend. Bei einer schweren Magnesiummangel Überdosierung kann eine Magenspülung erforderlich sein.

Es stehen noch die künstliche Beatmung und die Dialyse als Behandlungsmöglichkeiten bei einer Magnesiummangel Überdosierung zur Verfügung. Doch diese werden nur in sehr seltenen Fällen nötig.

 

Magnesiummangel Überdosierung – Vorbeugen

Liegt der Verdacht auf Magnesiummangel vor, sollte mit dem Arzt besprochen werden, welche Präparate, in welcher Dosierung über welchen Zeitraum einzunehmen sind. Vor der Einnahme sollte der Beipackzettel nochmals sorgfältig gelesen werden.

Es gibt aber noch weitere Tipps, welche die Wirksamkeit der Nahrungsergänzungsmittel beeinflussen.

Die Wirkung von Präparaten mit Magnesium wird nahezu eliminiert, wenn sie gemeinsam mit Mineralwasser-Classic (spritziger Kohlensäuregehalt). Die Bindung, welche hierbei entsteht, verhindert eine Resorption im Darm. Dadurch werden sie ungenutzt ausgeschieden. Verbessert werden kann die Aufnahme vom Magnesium, wenn gleichzeitig Kohlenhydrate verspeist werden. Infrage kommen Kartoffeln, Brot oder Nudeln. Werden allerdings rotes Fleisch oder Aprikosen zur gleichen Zeit verzehrt, kann die Wirkung der Präparate herabgesetzt werden.

An dieser Stelle werden Hinweise gegeben, dass Nahrungsergänzungsmittel am besten mit stillem Wasser eingenommen werden. Um den Körper nicht unnötig zu belasten, kann einer Magnesiummangel Überdosierung mit der äußerlichen Anwendung entgegengewirkt werden. Die Rede ist vom Magnesium Oil, welches auf die Haut gesprüht wird.


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